Artikelreihe über Legasthenie/LRS

Artikelreihe über Legasthenie/LRS

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Heike Kuhn-Bamberger ist Diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulietrainerin in Radolfszell und seit kurzem Vorstandsmitglied des DVLD e.V. Für den Fant-Verlag hat sie eine interessante Artikelreihe über Legasthenie/LRS und Lesen und Rechtschreibung geschrieben, auf die wir hier aufmerksam machen möchten.

Persönliche Fehlerwörter – Der Weg der Wortschreibung ins Langzeitgedächtnis
Schüler mit einer Rechtschreibschwäche kämpfen oft mühsam gegen hartnäckige Fehlerwörter. Immer wieder wird geübt und trotzdem weigern sich einzelne Wörter, ins Langzeitgedächtnis zu wandern. Das Verrückte daran ist: Manchmal sind es nicht einmal die komplizierten Wörter, sondern kleine Wörtchen wie als, den und kam, die Schwierigkeiten bereiten. So mancher Erwachsene sagt: „Na, das gibt es doch nicht: Du kannst so etwas Schwieriges wie Fußballmannschaft richtig schreiben, aber so ein einfaches Wort wie kam, schreibst du falsch!“ Woran kann das nur liegen? WEITERLESEN

Was tun bei der Verwechslung ähnlich klingender Laute?
Kennen Sie das auch? Ihr Kind – oder Sie selbst- verwechseln beim Schreiben oder Lesen immer wieder Laute, die so ähnlich klingen. Dazu gehören zum Beispiel d/t, g/k, b/p, w/v sowie s/z.
Als erstes ist es wichtig, das Gehör überprüfen zu lassen. Nur wer gut hört, kann die feinen Unterschiede wahrnehmen und richtig zu Papier bringen. In manchen Fällen bescheinigt der Ohrenarzt aber ein perfektes Gehör und es kommt trotzdem zu diesen Lautunterscheidungsproblemen. Der Grund kann folgender sein: Viele Menschen mit einer Lese-/ Rechtschreibschwäche haben zwar gute Ohren, setzen die Hörreize im Gehirn jedoch anders um, als es für die Schriftsprache gut wäre. WEITERLESEN

Lesen lernen trotz Leseschwäche – na klar!
Es gibt Kinder, die mit dem üblichen Leseunterricht in der Schule nicht klarkommen. Sie bräuchten einfach etwas mehr Zeit und mehr Anschauungsmaterial. Zwar können sie die einzelnen Buchstaben ablesen, bringen es aber einfach nicht fertig, die Laute zusammenzuziehen. Wenn solch ein Kind bei einem Wort alle Buchstaben der Reihe nach spricht, weiß es am Ende oft nicht mehr, wie der Anfang hieß. Es bekommt den Sinn des Gelesenen nicht heraus. WEITERLESEN

Schreibfehler besser finden
Als Mutter oder Vater eines rechtschreibschwachen Kindes oder als dessen Lehrer kennen Sie das Problem sicher: Der Schüler macht Rechtschreibfehler und findet beim Durchlesen auch offensichtliche „Leichtsinnsfehler“ nicht. Es ist, als ob er schlecht sieht – und das obwohl er schon eine Brille hat oder vom Augenarzt eine hervorragende Sehleistung bestätigt bekam. Sowohl Erziehende als auch Kind sind verzweifelt. WEITERLESEN

Schreiben und Lesen lernen mit Silben
Immer häufiger findet man bei Übungsmaterial zum Schriftspracherwerb Aufgaben mit Silben. Vielleicht fragen Sie sich nach dem Grund. Schließlich haben die Kinder doch früher mit der Ganzwortmethode gearbeitet oder einfach Buchstabe für Buchstabe gelesen.
Silbenarbeit hilft den meisten Kindern, das Lesen schneller und exakter zu erlernen und mit der Rechtschreibung besser klarzukommen. WEITERLESEN

Erste Erfolge in den Förderstunden
Wenn Schüler neu in meine Praxis kommen, fällt bei vielen deutlich ein schlechtes Selbstbild auf, das sich durch die Schwierigkeiten im Lesen, Schreiben oder/ und Rechnen entwickelt hat. Wie schmerzhaft oft erlebe ich Aussagen wie „Das kann ich sowieso nicht“, „Ich bin eben dumm“ oder „Ich bin ein Loser“.
Die Leistungen in den Hauptfächern wirken sich entscheidend darauf aus, wie ein Schüler denkt, Dinge in seinem Leben beeinflussen zu können oder eben auch nicht. Wenn nun ein Kind oder Jugendlicher wegen seiner Legasthenie, allgemeiner LRS oder Dyskalkulie immer wieder Misserfolge einstecken muss, obwohl er sich sehr bemüht, in Deutsch oder Mathematik Fortschritte zu machen, so wirkt sich das meist verheerend auf sein Selbstwertgefühl aus. WEITERLESEN

Diagnosen
Ein aktuelles Thema brennt mir unter den Nägeln:
Immer mehr Kinder und Jugendliche erhalten eine Diagnose über AD(H)S, Legasthenie, Dyskalkulie oder brauchen Ergotherapie, Logopädie…
Es besteht die Gefahr, dass wir in unserer Gesellschaft zu schnell stigmatisieren, wenn Kinder von „der Norm abweichen“.
Da ich im Bereich LRS, Legasthenie und Dyskalkulie arbeite, ist mir eine Auseinandersetzung damit sehr wichtig. WEITERLESEN

Homepage von Heike Kuhn-Bamberger

Bild: Pixabay – PublicDomainPictures

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