Untitled Document Software für den Bereich Rechtschreibung - Rechtschreibprogramme von Helma Oberhoff

Grundsätzlich ist zu Rechtschreibprogrammen zu sagen, dass gute Software individuelle Aufgabengestaltung zulässt und verschiedene Schwierigkeitsstufen besitzen sollte. Darüber hinaus, dass Protokolle über Lernfortschritte, Fehler und Wiederholungsmöglichkeiten informieren.
Benutze aber auch Programme, bei denen o. g. Kriterien nicht zutreffen. Doch grundsätzlich finde ich dies auch nicht so dramatisch, weil mit dem Schüler/ der Schülerin wahrscheinlich sowieso nur partiell geübt und nicht das gesamte Programm systematisch „abgearbeitet“ wird: Werden z.B. gerade Dehnungen geübt, sucht man sich aus den unterschiedlichsten Programmen verschiedene Dehnungsübungen heraus.
Nur ist es ein Unterschied, ob ein Trainer / eine Legasthenietrainerin mit dem Kind arbeitet oder ob das Kind alleine vor einem Programm zu Hause sitzt. Doch wenn ich mit den Eltern spreche, die für ihr Kind ein Programm kaufen möchten, dann muss es schon eines sein, welches die zuerst genannten Kriterien erfüllt, damit Eltern und Kinder gemeinsam sehen können, wo noch weiterhin und vertieft geübt werden sollte. Ich schlage oft ein Alfons-Programm aus dem Schroedel Verlag vor. Es wurde auch schon vor ein paar Tagen genannt. Einige Eltern arbeiten sehr regelmäßig mit ihren Kindern mit diesem Programm. Wenn diese CD zu Haus benutzt wird, dann setze ich Alfons nicht oder nur ganz im Unterricht selten ein. Alfons ist für die Eltern eben wesentlich preiswerter als z.B. die Cesar Programme, die für mich auch die Kriterien sehr guter Programme erfüllen. Doch diese kosten statt ca. 25,00 Euro (Alfons) ca. 90,00 Euro.

„Duden Rechtschreibung 3.4. Kl.“ Nicht sehr animiert, aber doch einsetzbar für verschiedene Bereiche wie An- und Auslaute, lange oder kurze Vokale, einfache und doppelte Konsonanten, Erkennen von wiederholenden Wortbausteinen.

„Rechtschreib-Clic 1“ aus dem Schubi Verlag. Übung einzelner Buchstaben B,P, D,T, G,K und Konsonatenverbindungen. Die Kinder finden es ein wenig langweilig, es ist aber eine systematische und gründliche Darstellung.

„Rechtschreib-Clic 2“ Konsonantenverdopplung

„Rechtschreib-Clic 3“ Dehnungen

Fridolin Fuchs aus dem Bertelsmann-Verlag. Beschrieben wird es als „eine spannende Reise von Alphabetburg bis Umlauthofen“. So ganz spannend finde ich es allerdings nicht, aber um mal einzelne Buchstaben, Laute, Wörter zu üben, dann doch zu gebrauchen. Da es von 1998 ist, weiß ich nicht, ob es noch zu kaufen ist.

Die Programme mit "Emil und Pauline". Z.B. „Emil und Pauline in der Südsee“ 2. Kl. der „.....in der Antarktis“ 3.Kl. Gibt es auch für 4. Klassen Deutsch und Mathe. Einfach mal was für Zwischendurch, aber nicht zum systematischen Erarbeiten von Buchstaben oder Wörtern. Aus dem United Soft Media Verlag.

Pusteblume, wahrscheinlich sind die Bücher aus dem Grundschulbereich vom Schroedel-Verlag besser bekannt als die Software. Manches kann man gut üben, z.B. nach Silben sprechen oder klatschen, einzelne Buchstaben erarbeiten und wieder erkennen, aber auch lesen kann trainiert werden. Das Programm ist überschaubar und kindgemäß durch kleine Spiele animiert. Bedienung einfach und durch das Erstellen von Protokollen auch übersichtlich.

Die nächsten 3 Programme sind, so glaube ich, nicht mehr zu kaufen.
„PC-Training für 4.Kl. 5./6. Klasse und 7./8. Klasse“ aus dem Klett-Verlag. Ich setzte sie sehr selten ein, weil sie zu viel voraussetzen. Ist der Schüler in der Rechtschreibung nicht mehr so schlecht, benutze ich mal einzelne Übungen zur Vertiefung, wie Groß- und Kleinschreibung oder Zusammen- und Getrenntschreibung.

"Ursula Lauster Spiele" sind nicht teuer und können auch gut verwendet werden.
Jeweils eine für 2.3.4. Klasse. Sie heißen „Sprachspiele“. Das Gute: Es gibt verschiedene Schwierigkeitsstufen für Rechtschreibung und Lesen. Gefällt mir recht gut.

Ein Programm anderer Art ist Lork aus dem Cornelsen Verlag. Kinder, die immer einzelne Übungen absolvieren, finden in diesem Spiel ein fortlaufende
Geschichte. Es muss viel geschrieben werden, weil Lork, der kleine Außerirdische ,von einem Kind als Detektiv gesucht werden muss. Viele Berichte müssen geschrieben werden. Doch es gibt beim Berichte schreiben Hilfe. Es ist eine Geschichte, die ich auch bei viel älteren Schülern einsetze, obwohl es für 3.4. Klassen vorgesehen ist. Interessanterweise macht es den Kindern Freude, wenn sie schon einigermaßen flüssig schreiben können. Sie wollen wissen, wie es weitergeht. Also schreiben sie. Von dieser Art gibt es ja ähnliche Programme, deren Übungen eingebettet sind in eine einzige Geschichte. Wenn ich mit ihnen an Lork oder einer ähnlichen Geschichte arbeite, dann manchmal die letzten 10 – 15 Minuten einer Stunde.

Die meisten kennen die Software Lettris und Tintenklex. Auf verschiedene Art und Weise werden Buchstaben und Wörter geübt.

„Deutsch gezielt“ Engel Edition www.engeledition.de
Diese CDs sind immer für zwei Jahrgangsstufen 1.2./ 3.4./5.6. Kl. Lerninhalte entsprechen in etwa den Klassenstufen. Nachteil dieser Programme ist: Nicht speicherbar oder nur für ein Kind speicherbar und man muss jedes Mal genau aufschreiben und wenn z.B. Silben geübt werden, dann nicht sehr lange und intensiv. Zu wenig Übungs- und Vertiefungsmöglichkeiten. Grammatik kann auch für die entsprechende Klassenstufe geübt werden.

Ein Programm anderer Art heißt: Wir schreiben ein Buch von Sunburst
Sehr selten kann man es benutzen, aber wenn ein Kind alleine ein paar Sätze oder ein kleine Geschichte schreiben möchte, kann dieses Programm helfen, das Geschriebene in eine schöne Form zu bringen und mit verschiedenen Clips zu animieren.

 


   

 

 

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